Für den Hausbau gibt es ein neues  Eigenstrom Nutzungskonzept  Das Bad Vilbeler Solarstrom Unternehmen eQsol und der Bad Vilbeler Bauträger Wohnbau Hess gehen gemeinsam einen neuen Weg zur Eigenstromversorgung von Mehrfamilienhäusern. Auf den Dächern produzieren Photovoltaik Module Solarstrom, im Keller wird dieser Strom mit modernster Lithium-IonenTechnologie gespeichert u

nd steht den Bewohnern rund um die Uhr zur Verfügung. Beim ersten von sieben geplanten Projekten in Maintal und Erlensee wurde  vergangene Woche die Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Auf dem Dach der neuen Wohnanlage „Schäfergarten“, vormals Bischofsheimer Rathausgelände, liefern 64 Solarmodule nun rund 12 000 Kilowattstunden(kWh) im Jahr, der den Neubewohnern auf Wunsch zum kostengünstigen Eigenverbrauch zur Verfügung steht. Joachim Killian (links), Geschäftsführer von eQSol und Gutachter für Photovoltaik, führt dazu aus: „Durch neue Speicheranlagen können bis zu 80 Prozent des Sonnenstroms tatsächlich vor Ort genutzt werden. Nur der Rest wird ins Leitungsnetz einspeist. “ Wohnbau Hess hat derzeit 80 Eigentums-wohnungen im Bau.  Alle Wohnungen erfüllen den Förderstandard der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen. „Neben niedrigen Heizkosten profitiert der Kunde nun auch von günstigem Solarstrom“, erläutert Dipl.-Ing. (TH) Stefan Heß (rechts), geschäftsführender Gesellschafter der Wohnbau Hess. Die Energiekosten spielen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung, so Heß. Der Strompreis hat sich seit 1995 verdoppelt und wird auch wegen der Energiewende und des notwendigen Netzausbaus die kommenden Jahre noch erheblich steigen.

Somit werden die Eigenproduktion und der Eigenverbrauch von elektrischer Energie, wie auf den Gebäuden von Wohnbau Hess, ein wichtiger Schritt zur Energiewende sein, sind sich Killian und Heß einig.  Nähere Informationen gibt es auf der Webseite www.eQsol.de, telefonisch unter (0 61 01) 8 25 82 11,  beziehungsweise auf der Internetseite www.wohnbau-hess.de oder telefonisch unter der Rufnummer

(0 61 01) 5 05 00.Maintaler Tagesanzeiger | 04.08.2012 

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